Schreibabys Teil 2: Möglicher Auslöser: Reizüberflutung durch Geräusche

Weiter geht es mit meiner Reihe ,, Schreibabys“. Mein erster Teil befasste sich mit möglichen und ,, offensichtlichen“ Auslösern welche Baby zum Schreien bringen können. Heute beschäftige ich mich mit dem Thema ,, Reizüberflutung“ , denn in unserer heutigen multimedialen Gesellschaft ist diese schnell erreicht.

Neugeborene und Babys sind von Anfang an auf andere Sinneseindrücke angewiesen als Erwachsene. Sie sehen sehr schlecht, können sich nicht selbständig fortbewegen. Deshalb ist es notwendig das durch div. Stimuli alle Sinne angesprochen werden damit sich das Baby gut entwickeln kann. Jeder möchte ein zufriedenes und gut entwickeltes Kind. Leider kann man hier vieles falsch machen. Dies liegt nicht am bösen Willen der Eltern, sondern daran dass nicht richtig über die Bedürfnisse des Säuglings über die Versorgung hinweg erzählt wird. Unsere Gesellschaft ist darauf ausgelegt Fehler zu sehen und zu versuchen diese gar nicht erst entstehen zu lassen. Förderung ist das Stichwort. Am Besten schon von Anfang an ohne wirklich die Konsequenzen zu erkennen. Es kann schließlich nicht falsch sein mein Baby die Musik von Mozart hören zu lassen.

Bling,Bling ,Tröööööt!

Babys sind sehr empfindlich wenn es um Umgebungsgeräusche geht. Natürlich, denn sie sehen Anfangs schlecht und sind deshalb auf ihre Ohren (und Nase,Mund,Haut) angewiesen. Schon im Mutterleib erkennen Babys die Stimmen ihrer Mütter! Musik können sie auch hören. Bei Muttern war das alles noch gedämpft doch nach der Geburt sind Babys nicht mehr so gut schallgeschützt. Eine Vielzahl an Geräuschen prasseln also auf das Baby ein. Es braucht viel Energie und Konzentration um diese differenzieren zu lernen. Je mehr Geräusche desto mehr Aufwand. Eigentlich logisch. Zusätzlich dazu gibt es dann noch z.B eine Geräuschkulisse durch Spielzeug und Spieluhren. Werden Neugeborene und Babys zu früh zu vielen Geräuschquellen ausgesetzt kann ein Zustand der Überforderung eintreten. Vielleicht merkt man dies tagsüber nicht. Kinder verarbeiten im Schlaf. Auch Stress. Und genau dieser Stress lässt sie nicht einschlafen.

Da denkt man manchmal gar nicht dran!

Es gibt mehr Reizauslöser in und um unserer Wohnung als man denkt!

  • Fernseher
  • Radio
  • Tastaturen/Lüfter von Pc´s
  • Smartphones/Telefone
  • Küchengeräte
  • Uhren
  • lautes Spielzeug
  • Haustiere
  • Straßenlärm

Natürlich wird das surren einen Kühlschrankes kein Schreikind hervorbringen, die Mischung macht es. Ebenfalls kommt noch hinzu wie reizempfindlich das Baby im Bezug auf Geräusche ist.

Die Stillen 15

Was hilft denn nun gegen diese Reizüberflutung? Ganz einfach: Reizentzug. Das kann schwer werden für Mama und Papa aber Baby tut es bestimmt sehr gut. Ich persönlich mag das Konzept der Stillen 15.  Das bedeutet 15 Minuten vorm Schlafen oder Nickerchen werden die Reize auf ein Minimum gedimmt. In diesen 15 Minuten kann das Baby beginnen sich zu entspannen und zu verarbeiten. Oder einfach nur mal mit Mama oder Papa kuscheln. Je nachdem wo Euer Baby schläft sollten Radios/Tv´s, Smartphones und alles was Geräusche macht ausgeschaltet werden. Das Baby sollte sich nun auf seine eigenen Geräusche konzentrieren. Nach 15 Minuten kann dann, auch möglichst geräuscharm, das Schlafritual beginnen. Falls das Baby schon vorher eingeschlafen ist, auch gut ! 🙂

Weniger ist mehr

Ja ich gestehe: wenn ich ein Baby sehe möchte ich es mit Geschenken überhäufen. Ist wie ein Reflex. Aber genau dieser Reflex ist nicht gut. Babys brauchen kein Spielzeug. Vielleicht mal ein Schnuffeltuch oder einen Beißring. Aber sonst begnügen sie sich mit sich selbst. Das ist gut so, die Konzentration auf sich selbst ist wichtig. Leider vergessen wir Erwachsene das oft und überhäufen unsere Kinder mit Spielzeug. Die Spielzeugindustrie weiß das natürlich. durch vermeintlich kindgerechtes Spielzeug lockt es uns in die Läden. Aber braucht ein 5 Monate altes Kind schon einen riesigen Stoffwürfel der Klingelt wenn man ihn schubst? Oder singende Kuscheltiere?

Weniger ist mehr. Lieber 1-2 ausgewählte Stücke welche dosiert eingebracht werden als 20 Spielzeuge von denen das Baby die Hälfte gar nicht selbst benutzen kann.

Gerade heute ist es wichtig zu entschleunigen und zur Ruhe zu kommen. Wenn wir es schon nicht um unser Willen tun sollten Wir es für unsere Kinder versuchen. Oftmals ist Stille für Erwachsene schwerer auszuhalten als für Kinder. Versucht es einmal selbst: TV aus,Smartphone aus(ganz aus!) und dann 5 Minuten einfach nur sitzen und nichts tun. Wie fühlt sich die Stille an?

 

Der nächste Teil von Schreibabys beschäftigt sich mit dem Geruchssinn von Neugeborenen und Babys. Und wie wir Erwachsene diesen steuern.

 

Tante Vanja sagt: Ohropax für den Sinnesfrieden!

 

 

 

 

Pädagogin und Mutter-sein. Eine Kombi die mir gefallen könnte?

Der neuste Beitrag der Rabenmutti  hat mich dazu inspieriert mich zum Thema Baby kriegen zu äußern.

Was gerade in ihrem Kopf vorgeht passiert ebenfalls in meinem. Nur geht es bei mir darum generell schwanger zu werden oder nicht. Mein Studium ist jetzt offiziell beendet. Mit Glück kann ich nahtlos in eine neue KiTa wechseln und zu meinem Partner ziehen. Das sind eigentlich ,, gute Vorraussetzungen“ um ein Kind zu zeugen. Soweit ich es mitbekommen habe machen das viele Kollegen/innen so: Ausbildung abschließen bzw. aus der Probezeit erfolgreich aufsteigen und dann schwupps Baby machen.

Nun, ich bin 26 Jahre alt, gut ausgebildet, habe div. Hobbys. Habe einen wundervollen, treuen, intelligenten und verständnisvollen Partner den ich über alles liebe. Da kommt dieser ktischige Satz: ,, Das Glück mit einem Baby krönen“ wie von alleine angeflogen.

Aber ich glaube mir geht es so ähnlich wie der Rabenmutti. Ich liebe meine Freiheit. Ich möchte in meinem Beruf erfolgreich sein und es ,, zu etwas bringen“. Ja, ich bin da sehr egoistisch. Und fühle mich nicht schlecht dabei. Im Moment sehe ich Babys, und ich entschuldige mich bei allen Müttern, und sofort habe ich lange Eisenketten die einen ans Haus fesseln vor meinem inneren Auge. Es ist nicht so als ob ich nicht wüsste was es bedeutet ein Baby zu bekommen. Fangen wir von vorne an.

Würde ich schwanger werden dann wäre das zwar okay, aber ich wüsste nicht wie gesund mein Kind wäre. Ich bin auf Medikamente angewiesen die dem Embryo schaden können/werden. Eine Schwangerschaft bemerkt man nicht sofort. Das heißt meist erst nach ein paar Wochen wird das Würmchen bemerkt. Bis dahin hat es schon genug Medikation intus. Besonders im zweiten Teil der Schwangerschaft ist er/sie gefährdet. Fehlbildungen des Herzens, Tremor, Übererregbarkeit sind nur einige Dinge die auftreten können. Ja ich betone können, aber ich bin mir durchaus bewusst dass von ca. 10 Kinder 3 Auffälligkeiten zeigten wärend ihre Mütter in der Schwangerschaft auf diese Medikation angewiesen waren.

Nun ob gesund oder nicht, wenn es da wäre geht der ganze Kram los: Alltag. Ich leide an einer Angst/Zwangsstörung und alles war ausserhalb meiner Welt liegt ist eine Gefahr. Zwar arbeite ich schon sehr lange an dieser Störung, und sie ist auch gut im Griff, aber emotionale Umschwünge werfen mich immer aus der Bahn. Und alles meinem Partner auf die Backe drücken , nein , das geht nun wirklich nicht. Er darf ja schon mich betreuen^^

Krippe,Kita,Schule und dann noch arbeiten gehen. Ich arbeite in einer Kita. Leute, ich weiß wie das läuft für Eltern. Kind ist krank: geht net mit arbeit. Kita hat zu weil Konzeptionstage. Kind wird in der Kita krank, Elternabende, die Liste könnte ewig so weiter gehen. Vergesst den Haushalt nicht, der wartet auch noch.

Ich hab einen unheimlichen Respekt vor jedem der sich dem Abenteuer Kind stellt. Das zu wuppen ist echt hart und verdient mehr Anerkennung! Ob ich dazu bereit bin? Ich weiß es nicht. Ich habe mir erst mal Zeit gegeben bis ich 30 bin. Das dürfte erst einmal reichen um an mir zu arbeiten. Außerdem gibt es ja noch den Spruch: unverhofft kommt oft. Also wenn ein Baby im anmarsch ist, dann ist das eben so.

Tante Vanja sagt: Ich arbeite gerne mit Euren Kindern, die kann ich am Nachmittag wieder abgeben 😉

 

Einmal Pädagoge immer Pädagoge, auch beim einkaufen!

Boy-crying-in-grocery-cart-

Wer kennt das eigentlich nicht? Man hat endlich Feierabend ( juhu!) , fliegt förmlich aus der KiTa und dann fällt einem ein: Verdammt , ich muss noch einkaufen! Also ab nach Hause und Einkaufszettel schreiben. In der Theorie weiß ich gaaaanz genau was ich brauche und mein Hirn arbeitet schon einen strategischen Plan aus wie ich am schnellsten  durch den Supermarkt komme.  Das dürfte alles in allem eine halbe Stunde dauern. In einer Art Trance trabe ich in Richtung Supermarkt.

Aus meiner einfachen  Theorie knalle ich in die eiskalte und grausame Praxis. Bin ich eigentlich verrückt? Es ist nach 17 Uhr! Nach 17 Uhr einkaufen zu gehen ist genau so gefährlich wie morgens um 10 Uhr! Und warum? Weil genau um diese Uhrzeiten , meist nachdem die Rentnerflut abgeebbt ist , Familien einkaufen gehen. Zu 90% Mütter mit ihren Kindern. Liebe Mütter, versteht mich nicht falsch , natürlich müssen wir alle einkaufen. Aber warum  , waaaarrruummm lasst Ihr Eure Konsequenz und Durchhaltevermögen beim betreten des Supermarktes einfach fallen?  Warum? Als ob ein Schalter im Kopf der Erwachsenen umgeschaltet wurde versperren sie die Wege mit Kinderwagen und/oder Einkaufswagen. Es ist unmöglich auch nur 1 cm zur Seite zu rücken , denn Mama ( oder Papa , aber meistens Mama) ist damit beschäftigt Kindertee einzuladen und dabei ihr Kinder zu bändigen. Da ist sie wieder , die Realität. Hatte ich nicht noch vor einer Stunde die Arbeit verlassen? Unweigerlich spüre ich wie die Pädagogin in mir erwacht.

Aber es hilft ja alles nicht. So schnell ich kann packe ich Salat , Tomaten , Gurken und Kartoffeln ein. Gerade will ich weiter in Richtung Brot da höre ich schon eine sehr helle Stimme quietschen : ,, Nein , Smarties. Mit Smarties!“ Darauf hin eine ( eindeutige) weibliche Stimme : ,, Aber Moritz , ich hab doch erst beim Bäcker Muffins gekauft. Du brauchst doch keine neuen Muffins mit Smarties drauf!“ Moritz , ein kleiner Junge der etwas rot anläuft , versucht vom Einkaufswagen aus nach dem Päckchen mit Muffins zu greifen. Es gelingt nicht da Mama den Einkaufswagen etwas zur Seite rückt . ,, Gib her! Gib!“ quäkt Moritz. Ich schleiche mich näher an die beiden heran und beobachte. Mama will Moritz streicheln. ,, Wir haben aber doch Muffins…“ ,, GIB HER!“ brüllt Moritz und vergießt nun bittere Wuttränen. Mit einem leicht panischen Blick versucht die Mutter zu beschwichtigen. ,, Moritz , wenn wir im Auto sind kannst du einen Muffin vom Bäcker haben.“ Aber das kommt bei ihrem Sohn schon gar nicht mehr an. Er schluchzt nur noch lauter , ja wird fast geschüttelt von seiner Wut , und drückt ab und an ein : ,, Muffin!“ und ,, Smarties!“ heraus. Die Pädagogin in mir schreit: Nicht nachgeben. Weiterlaufen. Moritz wird es überleben. Wenn du jetzt nachgibst hat er dich! Und gerade will meine innere Stimme anfangen zu jubeln , da greift Mama Moritz nach den Smartiesmuffins , öffnet die Packung , und drückt eine dieser Zuckerbomben dem kleinen Monster in die Hand! ,, Aber jetzt gibst du ruhe!“ ,, Ja!“ lacht Moritz. Hatte er nicht eben gerade noch geweint?

Verständnislos gehe ich weiter. Ist das gerade echt passiert? Hat sie ihm wirklich eine Muffin gegeben? Warum? Warum lässt sie so etwas zu? Mein Hirn findet keine Antwort , auch die kleine Pädagogin schüttelt nur den Kopf. Die ganze Situation war so unverständlich für mich das ich wie im Halbschlaf Eier , Milch und Wurst in meinen Einkaufswagen packe. Jetzt noch zum Jogurt. Verdammt! Wie haben es Moritz und seine Mama geschafft sich an mir vorbeizuschleichen? Der kleine Giftzwerg , Muffinkrümel kleben noch in seinem kompletten Gesicht , drangsaliert Mama mit Pudding. ,, Moritz , du hattest einen Muffin , da gibt es keinen Pudding mehr.“ Daraufhin lässt sie den Einkaufswagen samt Kind stehen und dreht sich zu einem anderen Regal. Sohnemann sieht es aber gar nicht ein auf seine Süßspeise zu verzichten. Ich packe gerade meinen Jogurt ein , da sehe ich wie Moritz beherzt ins Regal greift und einen Schokopudding herausangelt. Geschickt macht er ein Loch in den Deckel , steckt den Finger in den Becher , holt dieser wieder heraus und leckt ihn ab. Ich : ,, Ihr Sohn hat gerade einen Pudding beschädigt!“ Moritz Mama : ,, Das kann gar nicht sein. Ich hab ihm den Pudding verboten.“ Worauf hin sie sich umdreht und ihren kleinen Mann munter naschen sieht. ,, MORITZ!“ Moritz nascht weiter. Sie versucht ihm den Pudding wegzunehmen. Moritz fängt an zu plärren. Anstatt sich durchzusetzen lässt die Mutter los, und mit einem ,, Ist ja eh kaputt , muss ja eh bezahlen.“ , zuckeln die beiden weiter.

Völlig Fassungslos führt mich mein Weg weiter zum Klopapier. Hier habe ich nun endlich einmal meine Ruhe. Pause! Um mich herum immer mehr Mütter mit Kindern. Aus allen Ecken und enden höre ich gequäcke und Mütter die versuchen sich durchzusetzen. Meine Hoffnung mit einem niedrigen Stresslevel nach Hause zu gehen schwindet. Sekündlich. Turbo reinhauen und den Rest der Einkaufsliste in Rekordzeit einsammeln. Nach gefühlten 20 Stunden sehe ich schon die Kassen . Die Laune steigt , entkomme ich doch dem Wahnsinn? Anstellen und wohlfühlen. FALSCH! Wer sitzt da hinter mir im Einkaufswagen? Genau! Moritz. Meine Finger klammern sich um den Griff des Wagens. Durchatmen. Vielleicht ist er ja jetzt endlich ruhig?

Beim bepacken des Laufbandes landet plötzlich ein Päckchen Kaugummi auf meinem Salat. ,, Nein Moritz! Lass das. Du kriegst nichts mehr.“ Ich hebe das Päckchen auf und schaue hoch. Moritz hat sich zu mir umgedreht und streckt die Hand aus. Ganz pädagogisch sage ich : ,, Deine Mama hat Nein gesagt.“ Moritz läuft rot an und brummt : ,, Meins!“ Ich : ,, Nein , meins. Liegt auf meiner Seite des Bandes!“, und mit einem breiten Lächeln lege ich den Kaugummi zurück zu meinem Salat. Entsetzt schaut Moritz erst mich und dann seine Mama an. Er will gerade anfangen zu weinen da zische ich: ,, Deine Mama hat NEIN gesagt!“ Seine Mutter schaut mich groß an und weiß nicht was sie daraufhin antworten soll. Schnell bezahlen. Ware einpacken. Dem schreienden Moritz zuschauen wie er seine Mama haut. Ganz ruhig wickel ich mir einen Kaugummi aus und stelle mich zu dem Kind. Langsam stecke ich mir den Kaugummi in den Mund. Moritz schaut groß. Ich puste eine riesige Blase. Nachdem sie geplatzt war sage ich mehr zu seiner Mutter als zu ihm : ,, Ein gut platziertes Nein wirkt wunder. Oder ein Maulkorb. Wenn das mit dem Nein nicht funktionieren sollte.“ Die Pädagogin in mir tobt. Sowas von unprofessionell. Na und? Seelenruhig marschiere ich aus dem Supermarkt. Der Kaugummi schmeckt wirklich gut! Und Lust auf einen Muffin habe ich auch.

Ganz ehrlich? Ich weiß gar nicht mehr wie viele Moritze ich schon erlebt habe. Warum lasst Ihr Mama´s Euch das gefallen? Natürlich seid Ihr gestresst vom Alltag. Aber warum tut ihr Euch dann noch einkaufen mit Kind an? Viele Supermärkte haben von Früh bis Spät offen. Wenn Eure Kinder in Krabbelstuben oder KiTa´s gehen wäre das doch dann der perfekte Zeitpunkt um in semiruhe einkaufen zu gehen. Oma , Opa oder Papa können auch auf die kleinen Racker aufpassen.  Und ganz wichtig: Ein NEIN tut nur im ersten Moment weh. Garnicht lange um den heißen Brei herumreden. Nein bedeutet nein. Ja ,das Kind wird heulen und brüllen , und ja! Es wird Euch auf den Geist gehen! Aber konsequent sein ist das Beste für Euer Kind und Eure Nerven. Und meine Nerven! Ihr habt beim Bäcker schon Süßes gekauft? Dann gibt es nichts im Supermarkt. Mal ganz davon abgesehen das Kinder sowieso nicht so viel naschen sollten. Verlockungen kann man geschickt umfahren. Eignet Euch ein taubes Ohr an, das wirkt wunder. Hinhören ja , nachgeben nein. Eure Kinder werden keinen Schaden davon tragen wenn sie das Ü-Ei oder die Gummibärchen nicht bekommen werden.

Tante Vanja sagt: Kindheit für die Kinder ( und einkaufen bitte ohne , oder wenigstens morgens)