Spontanious Sunday: Ruck Zuck süße Brötchen

Eine süße Kleinigkeit in nur 20 Minuten? Dann probiert doch mal diese süßen Brötchen aus. Das Rezept ist super einfach und günstig. Je nach dem wie groß Ihr die Brötchen wollt kommen zwischen 9 und 12 Brötchen bei raus. Auch kann man mit dem Rezept spielen und div. Zutaten zufügen. Aber nun erst mal zum Grundteig.

  •  4 Eier
  • 100 gr Quark
  • 100 gr Mehl
  • 75 gr gemahlene Mandeln
  • 50 gr Zucker
  • 1/2 Päcken Backpulver
  • Nach Geschmack Zimt

Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Erst die flüssigen Zutaten mit einem Mixgerät schön cremig schlagen. Dann den Zucker hinzugeben.  Dann wird das Backpulver in die Masse gesiebt. Zum Schluss das Mehl unter ständigem rühren unterheben. Schon fertig!

Wer mag kann kleine Schokostücke unterrühren. Oder kleine Nussstückchen. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wer es eher deftig mag lässt den Zucker weg und ersetz die Mandeln mit geriebenen Käse.

Auf dem Backblech jetzt (je nach Größe) 9 bis 12 Kugeln Teig auslegen und dann ab in den Ofen. Nach 20 Minuten sind die Brötchen fertig!

Sehr gut schmecken die Brötchen mit Marmelade oder Frischkäse mit Zimt. Hier kann also auch wieder nach belieben belegt werden. Ratz Fatz fertig und  lecker!

Viel Spaß beim nachbacken! ❤

 

Eure Tante Vanja

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Spontanious Sunday: Churro Fieber

Sonntag ist ja eigentlich Faulenztag für mich. Kein kochen, putzen oder sonstiges. Am Wochenende übernimmt oft mein Menne den Haushalt. Aber manchmal, ja manchmal, da kommt so diese Sonntagslust nach was Süßen. Wir wissen beide nicht mehr wo er es aufgeschnappt hatte, aber urplötzlich brach das Churro Fieber aus. Mein Menne war als Kind und auch später im Spanienurlaub. Dort gab es frisch frittierte Churros.

Rezept überflogen. Okay, ich kann ja Churros machen. Das glitzen in seinen Augen = Unbezahlbar! Gesagt getan! Ab in die Küche. Für Churros braucht man nur 5 Zutaten. Hier mal alle auf einen Blick (.)_(.) !

cof

250 ml Wasser, 60 gr Butter, 200 gr Mehl, 2-4 Eier, etwas Salz

Neben den Zutaten benötigt Ihr noch einen Spritzbeutel mit großer Sternchentülle. Ich hab hier einmal einen Plastikbeutel und eine Keksspritze. Wir haben uns für den Spritzbeute entschieden. Dann noch genügend Sonnenblumenöl , einen Topf, ein Schaumlöffel und Zimt+Zucker. Los geht´s!

Das Wasser in den Topf geben und erhitzen. Ist das Wasser heiß genug wird die Butter hinzugegeben. Das schaut dann sooooo aus!

Hat sich die Butter aufgelöst? Dann eine Prise Salz hinzugeben und gut verrühren.

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Ich und mein Salz, ich und mein Saahaallz…Salzi Salzi!

Jetzt meine Damen und Herren braucht Ihr Ausdauer und Kraft. Gebt das gesamte Mehl in den Topf und rührt. Es wird die Hölle, aber es lohnt sich. Rührt so lange bis  der Teig langsam fest wird und sich im Topf zu einer Kugel zusammenrühren lässt.

Nach gefühlten 30 Minuten habt Ihr den fast fertigen Brandteig. Wer ein Handrührgerät hat wird sich freuen, denn das kommt jetzt an die Reihe. Gebt ein Ei zum Teig und arbeitet dieses ein.

Der Teig sollte geschmeidig aber nicht mehr zu flüssig sein. Ich habe für meinen Teig 2 Eier gebraucht. Manche brauchen 3 oder 4. Das ist wirklich immer unterschiedlich.

Nehmt nun einen weiteren Topf und gießt 3/4 Flasche Sonnenblumenöl rein. Dann erhitzen. Nehmt einen Zahnstocher und taucht diesen in das Öl. Wenn sich am Zahnstocher Blasen bilden ist das Öl heiß genug.

Den Teig nun in den Spritzbeutel füllen und lange Streifen in das Öl ,, malen”. Nun meine Churros sind jetzt nicht gerade geworden, liegt wohl daran das ich im WOK frittiert habe( always use the Underdog in the kitchen XD ). Die churros brauchen pro Seite nicht länger als 30 Sekunden. Dann wenden und nochmal 20 – 30 Sekunden warten. Mit dem Schaumlöffel das Gebäck aus dem Topf nehmen und auf Küchenkrepp ablegen.  Zum Schluss die Churros in der Zimt-Zucker-Mischung wälzen.

In Spanien und auch Mexico werden Churros gerne mit dickflüssiger Schokolade gereicht. Dann darf ordentlich gestippt werden. Dafür einfach 200 gr Kovertüre in 200 ml Sahne schmelzen.

Aus dem Teig können auch Windbeutel hergestellt werden. Dafür den Teig  mit einem Spritzbeutel auf dem Backblech zu kleinen Häufen spritzen. Im Backofen bei 160° C zwischen 10 bis 15 Minuten backen. Die Windbeutel sind fertig wenn sie goldbraun sind.

Und nun lasst es Euch schmecken. Meins ist es nicht so sehr, weil echt ein wenig fettig. Aber ich habe mindestens einen Menschen damit glücklich gemacht ❤

Eure Tante Vanja

Apfel-Zimt Muffins ohne Mehl

Bin heute beim Einkaufen an der Kuchen/Törtchen/Keksabteilung entlang gegangen. Hab mir da so bei gedacht: ,, Das schmeckt alles gleich. Nur süß…schade eigentlich.” Und dann hab ich Backlust bekommen. Auf was Frisches. Und eben auf etwas das meinem Körper gut tut. Also los zu den Backsachen. Und was ist dabei später rausgekommen? Muffins!  Ich bin begeistert, denn sie sind saftig, fluffig und schmackhaft geworden. Und mal so unter uns, so n bissel gesund sind sie auch. Aber auch net zu viel das man es schmecken könnte. Ich hab mein Standartrezept für Rührkuchen einfach genommen und umgewandelt. Heizt den Ofen auf 180 C vor und los geht es mit dem Teig!

Zutaten:

  • 2 große süß-saure Äpfel
  • 3 Eier
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 150 Gramm gemahlene Mandeln
  • 100 Gramm Kokosflocken
  • 80 Gramm Griechischer Jogurt ( 10 % Fett)
  • 1 TL Zimt
  • Zucker, Süßstoff oder Honig nach Geschmack
  • 1 Msp. Muskat

bty

Und los geht es. Die Äpfel schälen, vierteln und mit einer Reibe fein raspeln.

Fertig gerieben? Dann gleich die Eier und den Vanillezucker hinterher und gut verrühren. Hab total oldschool nen Schneebesen genommen…. Okay ich war zu faul den Mixer hinterher sauber zu machen.

bty

Sieht vllt komisch aus, wird aber 100% lecker!

Nun langsam die Mandeln und das Backpulver unterheben. Ordentlich mischen. Fertig? Dann die Kokosraspeln ebenfalls hinterher. Rüüüühhreeen!

Der Teig ist jetzt etwas trocken. Also gebt Ihr noch den Jogurt und etwas Muskatnuss dazu. Nun könnt Ihr entscheiden wie süß die Muffins werden sollen. Ich habe für den Teig 2-3 EL Xylithol benutzt. Geht aber auch mit Honig oder Zucker.

Den Teig habe ich in Silikonförmchen gefüllt und dann bei 180° C 20 Minuten gebacken. Sind die Muffins ausgekühlt,  langsam aus den Förmchen lösen. Tadaa! Und schon fertig. Mir schmecken sie so am Besten. Aber wer es süßer mag oder eben nicht auf Mehl verzichten möchte, der kann anstatt Mandeln und Kokosraspeln die gleiche Menge Mehl nehmen. Gießt dann aber etwas Milch nach, es könnte sein das der Teig fest werden könnte. Viel Spaß beim Nachbacken!

bty

Nom Nom Nom!

 

Eure Tante Vanja

Ratz Fatz Blätterteigstückchen mit Schinken und Käse

Ja, ich weiß… das Foto ist ein bisschen unscharf. Aber der Inhalt ist einfach super lecker. Hier eins meiner Lieblings-Schnell Rezepte die Ihr mit Euren Kids zusammen zubereiten könnt. Ich brauch auch nicht viele Zutaten, toll oder?

  • 1 Päckchen Blätterteig
  • 1Packung Chester Käse
  • 1 Packung Schinken
  • Frühlingszwiebel

Die Portion reicht für 3 große Esser . Wenn Ihr mehr Schleckermäuler habt oder extrem leere Bäuchlein, dann verdoppelt einfach das Rezept. Und los geht´s! Heizt den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Dann den Käse , den Schinken und die Frühlingszwiebel auspacken und kleinschnibbeln. Wenn Erwachsene dabei sind können auch jüngere Kinder schon fleißig helfen. Chester Käse bröckelt ein wenig, macht ihn also einfach zu schneien =)

bty

Schnipp Schnapp so einfach geht´s!

Nun rollt Ihr den Blätterteig aus und halbiert diesen der Länge nach.

bty

Habt Ihr das getan, könnt Ihr diesen in diverse Formen schneiden. Dreiecke sind am Besten. Man kann dann Croissants drehen, Teigtaschen herstellen oder kleine Röllchen rollen. Da ich feinmotorisch nicht ganz so begabt bin hab ich Röllchen gerollt 😀

bty

Einfach mit dem Schinken, Käse und Frühlingszwiebeln belegen und dann eindrehen. Oder ein weiteres Teigdreieck auflegen und Taschen draus machen 😉

Das ganze wandertet dann 15 Minuten in den Ofen. Die Stückchen sind fertig wenn der Blätterteig goldbraun ist.  Hier mal meine ,, Meisterwerke”

bty

Nicht perfekt aber einfach lecker!

So, das war mein Ratz Fatz Rezept für Euch. Am nächsten Tag schmecken die Teilchen auch kalt sehr gut. Sie lassen sich prima für Partys vorbereiten oder als Snack zwischendurch. Als, schnappt Euch Eure Liebsten und schnibbelt was das Zeug hält ! ❤

 

Eure Tante Vanja

Schnipp-Schnapp-Kartoffelsalat

Jetzt wird es Zeit das gelesene in die Praxis umzusetzen. Heute habe ich meinen Schnipp-Schnapp-Kartoffelsalat zum Mittagessen serviert. Er heißt deshalb Schnipp-Schnapp, weil ich diesen Salat schon in der KiTa mit Kindern zwischen 3 – 6 Jahren gemacht habe und diese ihn einfach umgetauft haben. Ich habe die Kinder die Frühlingszwiebel mit einer Schere schneiden lassen. Das kam sehr gut an. So wurde mein ,, bunter Kartoffelsalat” zum ,, Schnipp-Schnapp-Kartoffelsalat”. Hier erst mal die Zutaten:)

  • 1 Kg festkochende Kartoffeln
  • 1/2 Salatgurke ( die andere Hälfte wird erfahrungsgemäß nebenbei genascht)
  • 5-6 mittelgroße Tomaten
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 150 ml warmes Wasser
  • Salz,Pfeffer
  • Kürbiskernöl ( Olive ist aber auch total okay)
  • Essig( hier Balsamico)

Packt die Kartoffeln in einen Topf, füllt diesen mit Wasser auf, Salz rein und zum kochen bringen. Es ist wichtig das die Kids dabei sind, denn nur so können sie den ganzen Weg vom Topf bis zum Teller nachvollziehen. So lernen sie auch, dass es etwas dauert bis ein Gericht fertig ist. Weil das Kartoffel kochen in der Regel etwas dauert kann das restliche Gemüse schon einmal gewaschen und geschnibbelt werden. Die kleinen Kinder haben mit dem Sparschäler Teile der Gurke geschält, die Großen durften die Tomaten achteln. Achtung! Hier wird genascht. Passt also auf das genug Gemüse übrig bleibt!

Die Stücke sind deshalb so groß weil die Kinder a) noch nicht so fein schneiden können wie wir Großen und b) so jeder erkennen kann aus was der Salat besteht.

Sind die Kartoffel gar? Lasst sie etwas abkühlen. In der Zwischenzeit mit den Kiddies die Gemüsebrühe aufbrühen und probieren lassen. Lasst auf einen Dessertteller etwas von dem Kürbiskernöl tropfen. Viele kennen dieses Öl nicht und werden bestimmt erst mal daran riechen. Probieren ist natürlich auch erlaubt.

Jetzt muss wieder geschnibbelt werden. Geschickte Große und der Erwachsene pellen die Kartoffeln. Da diese jetzt weich sind können die Kleinen diese mit Kindermessern zerteilen. Nun alles in eine Schüssel. Jetzt kommen die Scheren. Frühlingszwiebel waschen und dann mit den Scheren in die Schüssel schnibbeln. Das sieht sehr lustig aus 🙂

Nun seid Ihr fast fertig. Gebt nun die Gemüsebrühe, etwas Öl und etwas Essig in die Schüssel. Gut Mischen. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Und fertig! Am Besten schmeckt der Schnipp-Schnapp-Salat lauwarm mit Fischstäbchen oder Frikadellen.

Tante Vanja wünscht einen Guten Appetit!

bty

bty

 

“IIhhh das esse ich nicht!” Kinder und Erwachsene an neue Nahrungsmittel heranführen und gewöhnen

Hand auf´s Herz. Dieser Satz begegnet uns nicht nur im eigenen Haushalt oder in der KiTa. Viele erwachsene Menschen haben große Abneigungen gegen Lebensmittel. Meist unbegründet, denn sie haben die Lebensmittel nur noch nie probiert.

Woher kommt denn so eine große Abneigung bei Groß und Klein? Wie schon erwähnt sind unbekannte Nahrungsmittel für viele Menschen unheimlich.  Wer nicht gerade sehr neugierig und ,,furchtlos” ist wird sich eher mit Vorsicht an Obst, Gemüse und Co. wagen.

Farbe, Geruch und Textur spielen eine erhebliche Rolle bei der Bewertung von Nahrungsmitteln. Seit beginn der Menschheit folgen wir unseren Instinkten und entscheiden anhand dieser Kriterien ob ein Nahrungsmittel genießbar ist oder nicht. Obst und Gemüse z.B. das nicht in unseren Breitengraden wächst und uns unbekannt ist werden wir automatisch als ,, fremd” ansehen und erst einmal daran riechen, lecken etc. Geschmackstest: ist das essbar oder nicht?

Obst und Gemüse

Deshalb darf es Euch nicht wundern wenn kleine Kinder die Nase rümpfen und kategoriech Essen ablehnen das Ihr als schmackhaft empfindet. Kenn ich nicht? Mag ich nicht! Aber keine Angst, verzweifelt nicht! Es gibt ein paar ganz einfache Tricks und Kniffe neue Nahrungsmittel in den Speiseplan Eurer Familie und Co. zu integrieren.

Ich möchte hier aber auch noch einmal etwas zu denen sagen die versuchen Obst, Gemüse etc. in gekochtem bzw. zubereiteten Essen verstecken. Eure Familienmitglieder sind nicht blind und auch nicht dumm. Spielt mit offenen Karten und erklärt was auf dem Teller liegt. Es gibt nichts schlimmeres als Nahrungsmittel zu konsumieren die man nicht kennt und welche dann auch noch eklig schmecken. So verliert Ihr ganz schnell das Vertrauen der Mitesser.

Kind Teig

Ob Groß ob Klein, selbst schnibbeln und naschen ist fein!

Lasst Eure Lieben beim zubereiten mitmachen. Auch kleine Kinder können unter Eurer Anleitung weiches Gemüse und Obst schneiden. Oder Jogurt, Reis oder Kartoffelbrei umfüllen. Gebt ihnen die Möglichkeit mit den Nahrungsmitteln in ihrem Tempo in Kontakt zu kommen. Bietet Probestückchen in verschiedenen Zuständen an: roh, halb gar , ungewürzt , gewürzt, gekocht.  Das ist wichtig um zu zeigen das sich im laufe des Kochprozessen Geschmack, Farbe und Textur ändern wird. Plötzlich schmecken Karotten weil sie gekocht sind, nur roh fand der Porbierer das Gemüse bäh.

Baby Melone

Grob, stückig oder püriert

Bietet Lebensmittel in diverse Größen geschnitten an. Viele Menschen tolerieren Nahrungsmittel besser wenn sie sehr fein geschnitten oder püriert sind. Andere wollen gerne kauen und brauchen größere Stücke. Probierte es auch, fragt nach. Wer weiß, vllt kommen auch neue Gerichte dabei heraus?

Ich rieche was das mir nicht schmeckt?!

Curry, Knoblauch, Zwiebeln, Kohl….viele Nahrungsmittel riechen intensiv vor-während und nach der Zubereitung. Akzeptiert das nicht jedem Menschen alles gleich gut riechen kann. Zeigt genau welche Lebensmittel das so riechen, wie sie zubereitet werden. Lasst diese erst nach der Zubereitung probieren um die Toleranz zu erhöhen. Schritt für Schritt dann auch mal etwas Rohkost anbieten.

Ist das vom Tier?

Das Fischstäbchen nicht im Meer schwimmen ist uns Erwachsenen klar. Hoffe ich jedenfalls. Aber kleine Kinder wissen oftmals noch nicht, das man eine Kuh schlachten muss um dann Hackfleisch zu bekommen. Oder das man Fische fangen muss um später Fischstäbchen essen zu können. Anfangs wird ein Kind nicht fragen woher das Fleisch/ der Fisch kommt. Oder die Milch für den Kakao. Sobald aber das Interesse an der Produktion von tierischen Produkten entsteht, solltet Ihr kindgerecht versuchen zu Erklären das man Tiere braucht um z.B Käse, Jogurt oder das Frühstücksei zu bekommen. Geht Wertschätzend mit den Produkten um.

Der Mix macht´s

Werden einzelne Nahrungsmittel nicht toleriert oder angenommen versucht sie zu kombinieren. Am Besten mit Lebensmittel die gemocht werden.  Z.B kann man Obst wunderbar pürieren und mit Jogurt mischen. Tomaten sind bäh? Probiert es einmal mit Tomatensuppe und etwas Creme Fraiche. Herzhaft backen macht auch Spaß, und ein würziger Kuchen oder Blätterteigstückchen sehen nicht nur toll aus, schmecken mit Käse auch super gut.

 

All diese Tipps sind nicht neue. Aber im Eifer des Gefechts fallen einem oftmals die simpelsten Dinge nicht ein. Und man braucht natürlich auch Zeit. Samstags und sonntags kann man sich mit der Familie ruhig hinsetzten und zusammen schnibbeln, der Stress unter der Woche dürfte dort bereits abgelegt sein. Macht ein Ritual daraus. Und kocht auch das was andere Familienmitglieder nicht mögen. Denn sonst verkleinert Ihr Euren eigenen Speiseplan deutlich. Zeigt deutlich das es in Ordnung ist wenn man etwas nicht essen mag, es aber trotzdem auf den Tisch gehört. Niemand ist verhungert weil er/sie nur Kartoffeln mit Soße gegessen hat. Und nein, niemand stirbt an Skorbut wenn einmal nicht Obst und Gemüse gegessen wird. Essen ist und bleibt nun einmal Geschmackssache. Und Geschmäcker ändern sich im laufe des Lebens. Also macht Euch keine all zu großen Gedanken. Genießt Euer Essen!

Tante Vanja wünscht Guten Apetit!

 

 

 

 

Ruck-Zuck-Apfeltornado

Kennt Ihr das? Es packt einen die Lust auf ein Stück Kuchen. Meist dann, wenn keine Bäckerei geöffnet hat. Tragisch! Aber ich habe hier ein sehr einfaches, schnelles und günstiges Rezept für Euch. Ideal um das mit den Kids zusammen zu backen. ich präsentiere den Apfeltornado! Hier sind die Zutaten auf einem Blick:

bty

4 süß/sauere Äpfel, ca 60 Gramm Butter, Zimt, Zucker und Blätterteig.

Und schon könnt Ihr starten. Heizt den Ofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vor. Die Butter in einen Topf und langsam schmelzen lassen. In der Zwischenzeit können die Kids, unter den Augen der Eltern, mit dem Sparschäler die Äpfel schälen. Die Kerngehäuse entfernen. Wenn Mama oder Papa helfen, dann können sie die Äpfel auch in kleine Stücke schneiden. Die Apfelstücke in eine Schüssel und mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt mischen.

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Sooo..den ersten Blätterteig entrollen und mit der Hälfte der geschmolzenen Butter bestreichen. Dann 2-3 EL Zucker und 1 TL Zimt mit einem Sieb über den Teig geben.

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Dann alles zusammenrollen. Das gleiche macht Ihr auch mit dem zweiten Teig. Easy Peasy!

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Jetzt könnt Ihr von der ersten Rolle kleine Stücke abschneiden und in eine eingefettete Form legen. Ich nehme lieber Silikonformen, da spare ich mir das Fett. Habt Ihr die erste Rolle zerschnibbelt und in die Form gelegt, die Ringe schön platt drücken. Schon ist der Tornadoboden fertig.

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Jetzt einfach die Apfelstückchen in die Form geben.

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Nun die nächste Rolle nehmen und wieder kleine Röllchen schneiden. Ordnet diese im Kreis an, holt ein Nudelholz, und dann schön ausrollen bis Ihr einen glatten Teig bekommt.

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Die Ringe zu einem glatten Teig rollen und damit die Äpfel zudecken. Wer mag kann dann noch ein Eigelb zum Bestreichen benutzen. Der Kuchen geht dann für 20-25 Minuten in den Ofen.

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Auskühlen lassen und mit Schlagsahne servieren. Fertig ist der Apfeltornado!

 

Viel Spaß beim nachbacken!

 

Eure Tante Vanja

Gute Nacht Jim-Bob! tante Vanja´s Garten <3

Tante Vanja ist ja ein Semi Stadt Kind und hatte keinen Garten. Als meine Mutter noch Kind war hatten sie einen Aprikosenbaum im Hof und natürlich auch Gemüse. Es war ganz normal. Jeder hatte irgendwie ein kleines Fleckchen Grün was bewirtschaftet wurde.

Als ich auf die Welt gekommen bin gab es dieses Fleckchen Grün leider schon lange nicht mehr. Der Hof wurde mit Steinplatten ausgelegt damit die Autos geparkt werden konnten. Zwar hatte und hat meine Mama viele Pflanzenkübel mit Blumen, aber das ist irgendwie nicht das selbe.

Letztes Jahr hat sich mein Traum dann erfüllt: Garten. Die Tante ist zu ihrem Freund gezogen. Dort gibte s sehr viel Grün, und viiieeel Platz zum wirtschaften. Die Anfange waren ja sehr bescheiden, da ich meinen Unfall hatte und nicht so viel machen konnte wie ich wollte:

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Da seht ihr Karotten, Kopfsalat, Erdbeeren und Radieschen. Es hat mi8r großen Spaß gemacht den Pflanzen beim wachsen zuzuschauen. Auch das gießen, Unkraut zupfen und stutzen ist unheimlich beruhigend.

Dieses Jahr habe ich mal richtig reingehauen und meinem Schwiegervater in Spé nicht viel Platz gelassen( er setzt eh immer das gleiche, Radieschen und Kohlrabi).

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Hier seht ihr meine kleine Ecke. Ein Johannisbeerbäumchen( Jim) steht dort. Darunter habe ich Lavendel gesetzt: hilft prima gegen Blattläuse. Rechts und links von Jim stehen 2 Brombeerranken( ohne Dornen). Die heißen John und John-Boy.  Vor John-Boy steht Jim Bob, das ist ein Blaubeerbusch 😉 Schon verwirrt? Ich hab noch nen großen Blaubeerbusch, der heißt Bob =D.

Hinter den Beeren versteckt sich noch Knollensellerie und eine Kürbispflanze!

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Hallo kleiner Hokkaido Kürbis =D

Dieses Jahr kann ich meine Kürbissuppe mit selbst gezogenem Kürbis kochen. Uhhhh das wird lecker!

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Tomaten,Kohlrabie und Schnittlauch

Natürlich hab ich einen kleinen Platz frei gelassen damit auch Radieschen und Kohlrabie gepflanzt werden können. Die mussten eben geschickt um meine Gurken, Lauch, Karotten, Salat, Blumenkohl und Rotkohl gesetzt werden. Das habe ich übernommen, aus Angst, dass die Karotten und der Lauch einfach ausgegraben werden( die brauchen hier oben ewig!). Zum Schluss noch meine Babys…..

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Erdbeeren, Blumenkohl oben rechts, und unten mittig eine  Gurkenpflanze ❤

Erdbeeren *_*. Die begleiten mich seit letztem Jahr. Sind im Winter nicht verfroren. haben sogar noch Setzlinge verteilt. Dieses Jahr hab ich echt schon viele Pflänzchen bekommen. Irgendwann kann ich da ein richtiges kleines Feld drauß machen. Die ersten Erdbeeren hab ich auch schon gefuttert. Unbeschreiblich gut!

So, das war mein Garten. Ich bin schon so gespannt wenn  Erntezeit ist.

Habt Ihr auch einen Garten? Würdet Ihr gerne einen haben? Und wenn ja: was würdet Ihr pflanzen? Bin mal gespannt!

Eure Tante Vanja

 

,,Das esse ich nicht!” Warum so ein großes TamTam ums Essen gemacht wird?!

In den letzten Tagen habe ich viele interessante Artikel und Blogs über das Thema: Kinder und Essen bzw. was Kinder alles nicht essen gelesen. Essen ist ein sehr emotionales Thema, das verstehe ich absolut. Aber ich verstehe nicht warum Eltern es soweit kommen lassen, dass es ihre Kinder schaffen all das auf den Tisch zu bringen was sie wollen oder nicht wollen.

Kleine Kinder kleine Sorgen?

Ich erlebe es oft das gerade Eltern von Kinder im Alter zwischen 1 und 3 Jahren beim Thema Essen/Nahrungsaufnahme sehr empfindlich reagieren. Die meisten haben Angst das ich Kind nicht genug isst. Das es nicht wächst und gedeiht. Aber wenn wir mal realistisch sind: solange Eure Kinder nicht krank sind und immer genug Flüssigkeit zusich nehmen macht es ihnen nichts aus Mahlzeiten auszulassen.  Spätestens wenn richtig Kohldampf herrscht wird gegessen.

Das schmeckt mir nicht???!

Ganz beliebt bei Kids. Noch nie probiert und schon abgestempelt. Es wird sich ja immernoch gestritten wie oft ein Mensch etwas Essbares probieren muss um zu entscheiden ob es schmeckt oder nicht. Bullshit, meiner Meinung nach. Geschmack entwickelt und verändert sich. Mochte ich 10 Jahre lang keine Zucchini koche ich mit  ihr heute viele Gerichte. Im Moment nähere ich mich grade dem Rosenkohl an.

Es ist wichtig das die Kids immer probieren. Und wenn es nur  ein Bissen, eine Gabel voll oder ein Schluck ist. Jedes mal probieren. Sonst kann sich der Geschmack, ob lecker oder bäh, nicht entwickeln.

Verhungern wirst Du nicht!

Hand auf´s Herz. Wie oft habt Ihr den Satz von Euren Eltern gehört? Ich bestimmt 1000000 Mal. Und sie hatten Recht.Wenn es etwas gab was ich nicht mochte: Pech gehabt. Dann hab ich halt Nudeln,Reis oder Kartoffeln pur gegessen. Gab es Suppe oder Auflauf? Na ja dann hatte ich eben Hunger bis zum Abendessen. Extra gekocht wurde nicht. es wurde gegessen was auf den Tisch kommt. In meinen Augen richtig. So habe ich ich nicht unr gelernt vielen Lebensmittel (mehrere) Chancen zu geben, sondern auch die Menschen zu würdigen welche mich ernährten. Mal ganz davon abgesehen das Verschwendung ein No Go war, also wurde das gegessen was da war O_O!

 

Solang Eure Kiddies gesund sind und genug trinken wird es ihnen nicht Schaden ein paar Mahlzeit im Monat auszusetzen.Sie müssen lernen das Ihr, liebe Eltern, am langen Hebel sitzt und bestimmt was es zu futtern gibt. Lieblingsgerichte als Belohnung schmecken dann noch viiieeelll besser.  Wenn ein Kind einmal richtig Hunger hatte wird es mit hoher Warscheinlichkeit kooperativer beim Essen sein.

 

Tante Vanja sagt: Nahrungsmittel sind Luxus, sie sollten von allen mehr Wertschätzung erhalten!

Ajvar-Gemüse Nudeln: Rucki Zucki gesund gekocht!

Seit 2 Wochen habe ich meinen Gemüse und Obstkonsum gesteigert. Ich versuche jetzt jeden Tag mindestens 2 Handvoll Gemüse zu mir zu nehmen. Obst kommt dann bei Bedarf und Lust dazu. In der Regel schaffe ich 3 Hände voll Gemüse.

Nun möchte ich nicht nur wie ein Kaninchen nur Rohkost knabbern. Nein, das macht auf Dauer keinen Spaß.  Also das Gemüse einfach lecker auf den Teller bringen. Heute hab ich folgendes gezaubert:

Ajvar-Gemüse-Nudeln

  • 500 Gramm Spagetti
  • 1 Zucchini
  • 6 große Champignons
  • 1 rote Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Ajvar
  • 1 guten Schuss Balsamico
  • Pfeffer,Salz, Rosenpaprika(scharf) und Knoblauch nach Geschmack

Und los gehts. Kocht die Nudeln al dente. Wärend die Nudeln im Topf blubbern schnibbelt das Gemüse in möglichst gleich große Stücke.

Nudeln abgießen, den Topf( ohne Nudeln 😉 ) wieder auf den herd stellen und Olivenöl reingeben. Die Zwiebeln, das Tomatenmark , die Paprika und die Zucchini dünsten. Das Gemüse sollte am Schluss noch etwas bissfest sein 😉 Dickt das Ganze etwas ein kommt der Balsamico und das Ajvar dazu.

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Alles mit Pfeffer, Salz und Co abschmecken. Wenn Ihr mit dem Geschmack zufrieden seid kommen noch die Pilze dazu. Ca. 2 Minuten mitschmurgeln lassen.

Packt die Nudeln in den Topf und guuuut Mischen. Das war es auch schon 😉 Hatte alles in 20 Minuten komplett fertig. Als Topping hab ich Käse gewählt. Dann schmeckt es auch den Kleinen 😉

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Tante Vanja sagt: Guten Appetit mit vielen tollen Ballaststoffen!!!

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