Zwetschekuche <3 Lockerer Kuchen für die heißen Tage

Bei so einem heißen Wetter steht es mir nach Obst. Aber auch die kleine Naschkatze in mir möchte gerne ein kleines Leckerli haben. Da passt es doch einen schönen Zwetschekuche zu backen. Nicht zu süß, lecker Obst und einen fluffigen Hefeteig. Ihr braucht auch nicht viel dafür, versprochen!

Für den Teig:

  • 250 g Mehl ( Ich nehm Dinkel, das vertrag ich besser)
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 125 ml Buttermilch
  • 125 g Zucker
  • 80 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Belag mit Zimstreusel:

  • 750 g Zwetschen
  • 150 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Tl Zimt
  • 200 g Mehl

Und los geht’s!

Nehmt den Block Butter, schneidet 80 g davon ab, den Rest für Streuseln in einer Schale auf die Seite stellen. Die Butter mit der Buttermilch erwärmen. Achtet darauf dass das Gemisch nur lauwarm ist. Dann die Hefe darin auflösen.

Das Mehl , Zucker und Salz in eine Schüssel geben. Danach die feuchten Zutaten dazugeben und mit Knethaken kneten. Sobald sich die Zutaten gut vermischen noch das Ei dazu geben. Den Teig abgedeckt 1 Stunde ruhen lassen.

Wasch die Zwetschen und halbiert sie. Oder viertelt sie. Wie es Euch passt 🙂 .

Nun könnt Ihr schon einmal die Streusel machen. Die weiche Butter einfach mit dem Zucker und dem Zimt verkneten. Danach immer eine Handvoll Mehl unterheben. Wenn ihr krosse Streusel wollt muss die Mischung leicht bröselig sein. Mögt ihr die Streusel etwas zerlaufen und knackig, dann lasst einfach etwas Mehl weg

Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Hefeteig auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech ausrollen. Am Besten wird’s es wenn Ihr den Teig 2-3 cm dick lasst. Dann mit einer Gabel ein paar mal anstechen. Jetzt dürfen die Zwetschen auf den Boden. Alles zusammen für 15 Minuten in den Ofen. Danach die Streuseln großzügig auf dem Kuchen verteilen und nochmals 20 Minuten backen lassen.

Das war es auch schon. Ich mache aus dem Rezept manchmal auch 2 Kuchen, wenn ich einen dünneren Boden möchte. Der Teig geht schön auf, und die süß/sauren Zwetschen passen wunderbar zu den Zimtstreuseln. Also rann an die Backbleche 😉

 

Eure Tante Vanja

Hackfleischhackender Zerhacker oder: Warum sich gerade Mütter gegenseitig auseinandernehmen müssen

Mir brennt schon seit mehreren Monaten dieses Thema unter den Nägeln. Und da ich heute wieder einmal Dinge gelesen habe, welche mich animierten den Kopf gegen die Tischplatte zu schlagen, muss ich es einfach loswerden: Was zum F*CK ist denn los?

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Holla die Waldfee es geht mal wieder rund. Vielleicht ist es auch einfach zu heiß? Hormone? Der Mond steht nicht richtig am Himmel? Egal was es ist, es ist furchtbar. Egal wo ich gehe und stehe, überall lese ich Artikel ( die toll geschrieben sind!) welche dann in den Kommentaren zerhackt werden. Also meist noch nicht mal die Artikel. Sondern die Menschen, welche kommentieren. WTF?

Gerade wenn es um Kinder geht ist jedes, auch wirklich jedes Thema hochbrisant. Fettnapfwetthüpfen ist ein scheiß dagegen.  Ich habe das Gefühl besonders Mütter sind da seeeehr dünnheutig und nicht so entspannt wie sie sich vllt geben. Auch kommt es mir oft so vor, als ob weder Spaß noch Ironie erkannt oder erlaubt ist.

Nehmen wir als Beispiel einfach mal das Thema schlafen: soll das Kind bei den Eltern schlafen oder nicht. Also Familienbett. Eine ganz normale Frage. Aber die Diskussion die sich darum entspinnt ist einfach nur unglaublich……unnötig. Pro Familienbetter gegen Anti-Familienbetter. Ich habe schon gelesen das eine Dame ernsthaft hinterfragt warum man Kinder möchte wenn man sie nicht im eigenen Bett haben will. Ääähhhh, ja weil Kinder auch eigene Betten haben können? Wie kann man so eine (in meinen Augen sehr unbedachte) Antwort schreiben? Jede Familie hat ihre Gründe ob sie mit ihren Kindern ein Bett teilen oder eben nicht. Warum ist das so furchtbar für viele?

Ich muss immer wieder den Kopf schütteln wenn diese Welten aufeinander krachen. Merkt Ihr denn nicht, das es nicht ,, die Lösung“ gibt? Das jeder Mensch individuell ist, ebenso die Erziehung? Und das dies so in Ordnung ist?!!!!! Wenn es nicht in Euer Weltbild passt könnt ihr das gerne äußern. Aber ordentlich, höflich und sachlich. Genau so appelliere ich auf die andere Seite: ändern werdet Ihr nichts, also bleib freundlich und sachlich. Es muss nicht sein, das sich Menschen auseinandernehmen, wenn sie doch eigentlich das gleiche Ziel haben: eine liebevolle Erziehung für ihre Kinder.

Leute, wenn Euch Themen Triggern, dann lest sie nicht oder denkt 5 Minuten vorher nach bevor Ihr impulsiv in die Tasten haut. Solch ein Beef muss doch echt nicht sein, oder?

 

Eure Tante Vanja ( die natürlich den armen Tisch nicht beschädigt hat! 😉

 

Wenn es schnell gehen soll: bunte Gnocchipfanne mit Trüffelöl

Es ist warm und so richtig Lust auf kochen habe ich nicht. Trotzdem möchte Tante Vanja lecker essen. Was also tun? Resteverwertung ist angesagt. Eine Minute schnibbeln, 5 Minuten brutzeln und fertig. Hier mein sehr einfaches und trotzdem super leckeres Rezept für eine bunte Gnocchipfanne.

Ihr braucht:

1 Packung fertige ,,frische“ Gnocchi

1 handvoll Cherrytomaten

3 Lauchzwiebeln

ein kleines Stück Salami oder Chorrizo

2 große Champions

Oliven- und Trüffelöl

 

So, los geht’s. Die Tomaten waschen und halbieren. Lauchzwiebeln waschen,schälen und in kleine Ringe schneiden. Pilze putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Wurst pellen ubd in kleine Würfel schneiden. So viel zum schnibbeln.

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Das Gemüse und die Wurst 2 Minuten anbraten, dann in eine Schüssel geben. Jetzt das Trüffelöl in die Pfanne und die Gnocchi darin anbraten bis sie knusprig sind. Mit Pfeffer,Salz und Knoblauch  würzen .Zum Schluss das Gemüse dazu geben, noch mal erwärmen.

Das war es auch schon. Wer kein Trüffelöl mag kann getrost darauf verzichten. Ich liebe den Geschmack.

Probiert es doch mal aus, und verratet doch einmal welches Gemüse bei Euch in die Pfanne kommt.

 

N gude! Eure Tante Vanja

 

 

,, Und, wann kommen bei Ihnen denn Kinder?“ Warum mich diese Frage zum explodieren bringt.

Grrahhhhhhhhhh!

Achtung, wer mit Ironie und Sarkamus nicht umgehen kann sollte jetzt einfach nicht weiter lesen. Hier regiert heute Frust, Wut und Unverständnis über eine sehr engstirnige Gesellschaft.

Man merkt total das Sommer ist. Das Wetter ist toll und überall explodieren die Babybäuche. Frisch gebackene Eltern und stolze Geschwister wohin man schaut. Gut zu wissen das meine Arbeit in den nächsten Jahren weiterhin sicher ist 😉

Aber es gibt da einen Haken an der ganzen Sache! Nämlich den, das ich kein Kind habe. Und in einem Alter bin, in dem die meisten Damen schwanger sind oder schon ein Kind haben. Und irgendwie…irgendwie ist das in der heutigen Gesellschaft noch nicht angekommen, das es vollkommen okay ist sich GEGEN ein Kind zu entscheiden.Jedes Mal wenn ich neue Menschen kennen lerne kommt dieses Thema auf. Oder Freunde fragen… oder die Chefin. Am schlimmsten ist es immer wenn die Vorgesetzten fragen. Klar, man muss nicht drauf antworten. ABER VER***T nochmal, ich finde es absolut nervig immer wieder gefragt zu werden ob mein Uterus denn bald für 9 Monate einen Untermieter beherbergen wird.

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Am Anfang kann man damit noch gut umgehen. Sachlich bleiben, kurze und knappe Antwort, fertig. Doch je Älter ich werde, desto häufiger kommen die Fragen. Oder die Seitenblicke. Ich fühle mich dann, als ob man mich nur noch auf die Fähigkeit ein Kind auszutragen herabdegradiert. Und das fühlt sich um ehrlich zu sein scheiße an. Richtig scheiße. Ich verstehe die Interesse der Vorgesetzten, man will ja Personal das wenig fehlt etc.. Aber als erstes bin ich eine fachlich kompetente und gut ausgebildete Fachkraft. Was danach kommt geht niemanden was an außer mich und meinem Partner. Außerdem ist die Frage nach dem Kinderwunsch nicht erlaubt. So einfach ist es. Das berührt meine Privatsphäre und kein potentieller Arbeitgeber oder sonst wer hat das Recht mich darüber auszufragen.

Was tun? Ruhig bleiben funktioniert nicht mehr ganz so gut. Ich bin extrem genervt. Manchmal stelle ich mir sogar heimlich vor wie ich Menschen, welche die B-Frage stellen, mit dem nackten Arsch ins Gesicht hopse und brülle: ,, Geht Dich n scheißdreck an! 😀 “ Wer ich niemals machen, so hoch kann ich gar nicht springen.

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Und so versuche ich also keine Karriere als Stabhochspringerin zu machen und meine Wut runter zu schlucken. Dezente Hinweise wie: ,, Das Thema ist nicht relevant!“ oder ,, Das Thema hat keine Wichtigkeit für mich!“ verdampfen wie der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein.  Im Moment sehe ich auch keine andere Möglichkeit als klar und direkt zu sagen was ich denke. Das ich vielen damit auf die Füße trete muss ich in kauf nehmen. Also, Arbeitsschuhe an Ihr Lieben?

Ich will keine Kinder. Ich will keine Kinder denn sie passen nicht in mein Konzept von einem erfüllten Leben . Ich will arbeiten, Karriere machen, die Zeit und Geld mit meinem Partner verprassen und dabei nur Rücksicht auf uns zwei nehmen müssen. Ich will die Verantwortung Kinder zu betreuen nur auf Arbeit haben. Ich will abends keine Geschichten vorlesen oder Windeln wechseln.

Jetzt höre ich schon viele schreien: aber Du bist doch Pädagogin. Ja bin ich, und? Was hat das damit zu tun? Macht mich das jetzt fachlich weniger kompetent? Darf ich nicht mit Kindern arbeiten weil ich keine eigenen will? Vielleicht sollte ich mir das mit dem Stabhochsprung überlegen?

So, genug gefrustet.

Wie seht Ihr das mit der B-Frage? Schreibt mir doch was in die Kommentare 😉
Eure Tante Vanja