Wenn das kleine Zahnrad anfängt zu knirschen.

Lange Zeit war ich sehr zufrieden mit der Stelle als kleines Zahnrad im große Getriebe des Bildungswesens. Ich konnte gut arbeiten und hatte Spaß dabei. Aber irgendwie ist Sand ins Getriebe gekommen. Genauer gesagt Kies.

Entweder man geht mit Scheuklappen durch dier Pädagogik dann ist alles Friede, Freude, Eierkuchen. Oder man macht die Augen auf und sieht was für ein großer Haufen Mist produziert wird. Und dieser Mist kommst zu 99 % nicht von den ausführenden Pädagogen und Pädagoginnen. Nein! Der kommt von den Menschen die sich Experten nennen und meinen zu Wissen was gut ist für uns Menschen.

Der Grund warum ich mich gerad so aufrege ist folgender: durch meine neue Arbeitsstelle komme ich nun oft in Kontakt mit dem Jobcenter und Co. Ich habe das Gefühl dass diese Menschen die dort arbeiten a) selbst nur kleine Zahnrädchen sind, b) überfordert sind und c) einfach nicht genau hinschauen und hören was ihr Klientel möchte. Dann werden diese Menschen in Maßnahmen geschickt die eventuell nicht passen. Und dann muss eine andere Einrichtung versuchen es zu richten.

Das nächste Problem: Sanktionen werden einfach kaum bis garnicht verhängt. Manchmal muss es Menschen weh tun damit sie anfangen ihren Kopf zu benutzen. Aber die gewählten Mittel um ihnen das realisierbar zu machen werden kaum genutzt. Natürlich gibt es auch Menschen denen es egal ist ob sie bestraft werden oder nicht. Aber man sollte die Möglichkeiten die man hat auch ausnutzen.

Es geht mir ebenfalls gegen den Strich wenn ich nicht arbeiten kann wie ich es soll und darf. Man bekommt feste Regeln, man hält sie ein. Und da jeder Mensch anders ist und eine andere Geschichte hat , muss ich versuchen im Rahmen dieser Regeln für ihn/sie da zu sein. Aber selbst wenn ich mich an alle Regeln halte ist es noch zu viel ,, pädagogische Arbeit”. ( Ähem… ich bin Pädagogin?). Das ist mein Job. Menschen multidimensional zu helfen und nicht nur stur nach Schema F zu gehen. Es muss erlaubt sein auch ausbrechen zu können, solange es zu selben Ziel führt.

Ich war ja schon immer eine große Zweiflerin wenn es um die Obrigkeiten in der Politik geht… aber die Damen und Herren da oben machen sich jedes Jahr unbeliebter bei mir.

 

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