Das Geheimnis meines Haares :-)

Ich wurde jetzt schon oft genug gefragt: ,, Tante, obwohl du deine Haare färbst und tönst sind sie unglaublich dick, geschmeidig und kräftig. Wie machst du das?” Genetik? Magie? Perücke? Hihihi, weder noch.

Obwohl, ich würde den Genen schon ein wenig ,,Schuld ” geben, denn meine Mum hatte in ihrer Jugend sehr dickes und volles Haar. Mein Vater ebenfalls. Ich hab eine Kombi aus beiden Haartypen geerbt. wenn jetzt meine Hormone noch lange mitspielen dürfte es erst mal so bleiben XD

Zu Tode gepflegt

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So nun genug davon. Früher habe ich meine Haare vermeintlich ,, gepflegt” indem ich div. Shampoos,Spülungen,Kuren und Masken verpasste. Ich dachte wirklich ich tue ihnen was gutes. Weit gefehlt! In den Werbungen wurde von Glanz , Geschmeidigkeit und Fülle gesprochen. Ich aber erhielt nur schnell fettendes Haar mit schuppiger Kopfhaut. Schuppenshampoo? Hilft kurzzeitig und dann wird es schlimmer!

Die Wende

Die letzten 3 Monate kratzte ich mir Gefühlsmäßig meine Kopfhaut täglich herunter. Vielleicht der Stress? Oder doch zu trockene Kopfhaut? Braucht mein Kopf vllt noch mehr pflege? NEIN! Ein Termin beim Friseur hat mich aufmerken lassen. Meine Haare werden erst mit einer 8% Blondierung vorbereitet.Danach ist meinem Kopfhaut blitzeblank und juckt nicht mehr. Nach der Tönung wird 1x ausgiebig und lange gewaschen( mit sehr wenig Shampoo). Ich kann sagen dass ich ca. bis zu 2 Wochen nach dem Friseurbesuch immer Ruhe hatte. Und das ich keinerlei Pflegeprodukte benötigte weil mein Haar einfach super war!

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Pilze und das Mittelalter

Bei einem Friseurbesuch  stellte meine Friseurin fest: ,, Hast nen Pilz auf der Kopfhaut. Einfach mit Terzolin waschen und gut ist!” Gesagt, getan. Nach der ersten Behandlung war es schon um 1100% besser geworden. So ziemlich gleichzeitig las ich per Zufall einen Artikel über mittelalterliche Haarpflege. Damals konnte man sich einfach nicht oft die Haare waschen, Und Pflegeprodukte gab es auch kaum( wenn dann nur div. Laugen, Essig, und Kräuter/Blütensud, evtl. Asche). Augenmerk lag hierbei auf dem kämmen der Haare. 100 Striche pro dicker Haarsträhne. Oje, 100 Mal? Na Mahlzeit

Nichts zu verlieren

Nun gut, mal versuchen! Von dort an kämmte ich mein Haar sehr, sehr gründlich und  wusch es 2 Mal die Woche mit Terzolin.Langsam merkte ich: okay der Pilz ist weg, es juckt nicht mehr und keine Schuppen. Außerdem fetten meine Haare nicht mehr so stark! Ich ersetzte das Terzolin mit einem normalen Farbshampoo. Also wusch ich mein Haar 1 mal die Woche mit wenig Shampoo und bei Bedarf mit Wasser. Und dazwischen: kämmen,kämmen,kämmen!

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Nun was soll ich sagen? Ich wasche mir jetzt 1 Mal die Woche meine Haare. Wenn sie überhaupt nicht fetten( was kaum noch passiert) benutze ich nur Wasser. Wenn sie fettig werden oder einfach anfangen nach Mensch zu riechen benutzte ich eine haselnussgroße Menge Farbshampoo. Ich habe seitdem keine Schuppen, keinen Pilz, keinen Juckreiz und bombastisches Haar. Falls die Spitzen trocken werden sollten , was durchaus jetzt im Herbst passieren kann , benutze ich Haaröl bzw. Olivenöl.

Ich habe meine Haare tatsächlich überpflegt. Und meiner Kopf sozusagen die Luft zum Atmen genommen. Kein Wunder wenn die Haare dann platt herunter hängen und der Ansatz schnell fettet. ein netter Nebeneffekt ist dass ich Geld und Ressourcen spare.Eine Flasche Shampoo hält jetzt ca. 3-4 Monate. Umwelt und Geldbeutel freuen sich. Und NEIN! Ich bzw. meine Haare riechen nicht! Mein Menne und Freunde haben den Schnuppertest gemacht.

 

Die Tante sagt: Irgendwie Öko, aber es hilft 😉

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